Asylnetz Sigmaringen

Familien erleben die Welt der Kelten

19. Mai 2016

 

Maiwanderung wird zur internationalen Begegnung

Die Familienwanderung des Schwäbischen Albvereins Sigmaringendorf am 1. Mai wurde zur internationalen Begegnung. Flüchtlinge aus Nigeria, Afghanistan und dem Kosovo, Gäste aus Polen und Familien aus Sigmaringen und Sigmaringendorf waren miteinander unterwegs. Wegen des Regenwetters konnte die ursprünglich geplante Tour im Schmeiental nicht stattfinden. Dafür ging es unter Mithilfe der Sigmaringer Kolpingsfamilie zur Heuneburg, die an diesem Tag mit einigen Attraktionen aufwartete.

Morgens wanderten die Familien vorbei an den keltischen Grabhügeln zum Wiedehau, wo sie die verfallene Feuerstelle reaktivierten. Zeitweise schaute sogar die Sonne hervor, so dass dem Grillvergnügen doch nichts im Wege stand. Von dort ging es zum nahe gelegenen Hohmichele, dem größten keltischen Grabhügel im Umfeld der Heuneburg. Wanderführer Hermann Brodmann erzählte von der geheimnisvollen Welt der Kelten und zeigte Kindern und Erwachsenen die Schönheiten in Landschaft und Natur.

Im Freilichtmuseum staunten die Teilnehmer über die mediterrane Lehmziegelmauer und die internationalen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen dieser vermutlich ältesten historisch erwähnten Stadt nördlich der Alpen. Im Herrenhaus ließ die Sonderausstellung „Die Alte Burg und das Rätsel der Steine“ anhand von Originalfunden, digitalen Rekonstruktionen und modernen Medien eindrucksvoll die Lebenswelt der Kelten entstehen.

Ein heftiges Gewitter am Nachmittag erlebten die rund 30 Kinder und Erwachsenen dann unter dem schützenden Dach des Cafés am Freilichtmuseum.

 

(Beitrag von: Caritasverband Sigmaringen)

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