Asylnetz Sigmaringen

Stationen für eine bessere Zukunft – Medizincheck

19. Februar 2017

Beim Medical Check versuchen Professor Dr. med Willi Daiß und die Medizinische Fachangestellte Tina Stelbig herauszufinden, ob es bereits Vorerkrankungen gibt und ob Medikamente genommen werden. Auch die Lunge wird geröntgt und es wird gegen Tetanus, Diphterie und Polio geimpft.

 

Karlheinz Fahlbusch begleitete für den Südkurier Folashade Ajoke Olayiwola. Sie zeigt verschiedene Stationen, die in der Erstaufnahmestelle durchlaufen werden müssen. Teil 7 unserer mehrteiligen Serie „Stationen für eine bessere Zukunft“.

Beim Medizincheck versuchen Dr. Willi Daiß (rechts) und die Medizinische Fachangestellte Tina Stelbig herauszufinden, ob es bereits Vorerkrankungen gibt und ob Medikamente genommen werden. Bei Neuankömmlingen werden auch Rücken- und Brustbereich abgehört. Für das Röntgen der Lunge steht die nötige Technik zur Verfügung. Diese Untersuchung ist besonders wichtig, da in vielen Herkunftsländern die Tuberkulose öfter vorkommt. Wichtig sind auch Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung. Dabei wird auch ein Impfpass angelegt. „Wegen der Sprache ist eine Anamnese manchmal gar nicht einfach“, sagt Daiß. Aber es gibt genügend Mitarbeiter, die Unterstützung leisten können.

 

Fortsetzung folgt…

 

(Beitrag von Karlheinz Fahlbusch, Südkurier 257/2016)

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