Asylnetz Sigmaringen

Stationen für eine bessere Zukunft – Kantine

20. Februar 2017

In der Kantine werden die Mahlzeiten ausgegeben. Der Sicherheitsdienst scann am Eingang die Barcodes der vorläufigen Ausweise ein. So kann festgestellt werden, ob jemand bereits eine Mahlzeit bekommen hat oder ob er überhaupt an der Gemeinschaftsverpflegung teilnimmt.

 

Karlheinz Fahlbusch begleitete für den Südkurier Folashade Ajoke Olayiwola. Sie zeigt verschiedene Stationen, die in der Erstaufnahmestelle durchlaufen werden müssen. Teil 8 unserer mehrteiligen Serie „Stationen für eine bessere Zukunft“.

In der Kantine werden die Mahlzeiten ausgegeben. Geliefert wird von einer Großküche. Man bemüht sich, beim Speisezettel auf die Essgewohnheiten der Flüchtlinge einzugehen. Selbst zu kochen ist in der Kaserne nicht möglich. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag und dazu auch Getränke wie Kaffee, Tee oder Wasser zur freien Verfügung. Angehörige des Sicherheitsdienstes scannen am Eingang die Barcodes der Heimausweise ein. So kann festgestellt werden, ob jemand überhaupt berechtigt ist, in der Kantine zu essen. Jeder muss sein Tablett selbst abräumen und Essensreste in bereitgestellte Behälter entsorgen. Die Reinigung des Speiseraums wird regelmäßig von gemeinnützig arbeitenden Flüchtlingen übernommen.

 

Fortsetzung folgt…

 

(Beitrag von Karlheinz Fahlbusch, Südkurier 257/2016)

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