Asylnetz Sigmaringen

Stationen für eine bessere Zukunft – Asylantrag

21. Februar 2017

Im BAMF-Gebäude können Asylanträge gestellt werden. Isabell Müller (rechts) und ihre Kollegen überprüfen nochmals alle Unterlagen, fragen den Reiseweg ab und stellen auch fest, ob jemand bereits anderswo einen Antrag gestellt hat. Von hier erfolgt auch die Einladung zur Anhörung. Neuerdings gibt es in Sigmaringen auch die so genannten „Entscheider“, die darüber befinden, ob einem Asylantrag stattgegeben wird oder nicht.

 

Karlheinz Fahlbusch begleitete für den Südkurier Folashade Ajoke Olayiwola. Sie zeigt verschiedene Stationen, die in der Erstaufnahmestelle durchlaufen werden müssen. Teil 9 unserer mehrteiligen Serie „Stationen für eine bessere Zukunft“.

Im Gebäude des Bundesamtes für Migration (BAMF) können Asylanträge gestellt werden. Isabell Müller (rechts) und ihre Kollegen überprüfen nochmals alle Unterlagen und fragen den Reiseweg ab, den Flüchtlinge hinter sich gebracht haben. Wichtig ist, wo erstmals europäischer Boden betreten wurde und wie man nach Sigmaringen gekommen ist. Es erfolgt eine weitere erkennungsdienstliche Erfassung. Hier wird auch überprüft, ob jemand bereits anderswo einen Antrag auf Asyl gestellt hat. Es erfolgt dann die Einladung zur ersten Anhörung im Asylverfahren. Neuerdings gibt es auch in Sigmaringen die sogenannten „Entscheider“, die darüber befinden, ob einem Asylantrag stattgegeben wird oder nicht.

 

Damit endet unsere Serie „Stationen für eine bessere Zukunft“.

 

(Beitrag von Karlheinz Fahlbusch, Südkurier 257/2016)

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