Asylnetz Sigmaringen

Staatsministerin Widmann-Mauz zu Gast in der LEA Sigmaringen

4. September 2018

Interessiert zeigt sich Staatsministerin Widmann-Mauz bei ihrem Rundgang durch die Landeserstaufnahmestelle (LEA) Sigmaringen

Auf Einladung von Regierungspräsident Klaus Tappeser besuchte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz Ende August die Landeserstaufnahmestelle (LEA) Sigmaringen. Begleitet von Einrichtungsleiter Andreas Binder, dem Ombudsmann des Landes Baden-Württemberg, Klaus Danner, und Vertretern der in der LEA tätigen Institutionen erläuterte der Regierungspräsident dem Vertreter des Landkreises, Rolf Vögtle, Bürgermeister Dr. Marcus Ehm sowie Ulrike Tyrs und Alexandra Hellstern-Missel als Vorsitzende ihrer Fraktionen im Gemeinderat und den zahlreichen Pressevertretern die Organisation und Strukturen in der LEA. Interessiert hörte die Staatsministerin den Ausführungen des Leiters der Alltagsbetreuung ORS zu und fragte gezielt nach Einzelheiten. Neben gemeinnützigen Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der LEA bietet ORS den Bewohnern aktuell ein Gartenprojekt an, wo sowohl Kinder als auch Erwachsene tätig sind und stolz ihre Ernte präsentierten. Nach einem Überblick über die Aufgaben der Sozial- und Verfahrensberatung stellte die Ehrenamtskoordinatorin des DRK die vielfältigen Aktivitäten der Ehrenamtlichen vor. Widmann-Mauz betonte die Bedeutung des Ehrenamts als Verbindung zwischen Geflüchteten und der Gesellschaft.

„Wichtig ist, dass Geflüchtete von Beginn an Angebote zur Orientierung in Deutschland erhalten. Das hilft dabei, sich in Deutschland zurechtfinden und mit den Spielregeln des Zusammenlebens früh vertraut zu werden“, betonte Widmann-Mauz zum Abschluss ihres Rundgangs nach ihren Gesprächen mit LEA-Bewohnern aus unterschiedlichen Herkunftsländern.

(Beitrag von Andrea Huthmacher, Regierungspräsidium Tübingen)