Mitarbeitende der Sozial- und Verfahrensberatung kochen für das Politische Nachtgebet

Bei sommerlichen Temperaturen versammelten sich rund 70 Besucherinnen und Besucher zum Politischen Nachtgebet in der Evangelischen Stadtkirche Sigmaringen. Unter dem diesjährigen Motto „(GEM)EINSAM“ stand die Frage im Mittelpunkt, warum sich so viele Menschen einsam fühlen und was dem entgegenwirken kann.

Den inhaltlichen Impuls gestaltete Frau Fuller-Wüst, Leiterin der Ehe-, Lebens- und Familienberatung. In ihrem Vortrag beleuchtete sie die Ursachen von Einsamkeit und zeigte auf, welche Möglichkeiten es gibt, Menschen aus der Isolation zu begleiten und soziale Verbundenheit zu fördern.

Für eine besondere Atmosphäre sorgten Annette und Carola Kaut, die den Gottesdienst mit Gesang und Klavierspiel musikalisch begleiteten und den Abend eindrucksvoll bereicherten.

Im Anschluss übernahm das Team der Sozial- und Verfahrensberatung Sigmaringen die Bewirtung der Gäste im Innenhof der Pfarrkirche. Serviert wurden eine traditionelle kalte spanische Gazpacho sowie knuspriges Kräuterbutterbaguette – eine sommerliche Stärkung, die bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fand. In angenehmer Atmosphäre bot sich dabei Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und den gemeinsamen Ausklang eines nachdenklichen und zugleich verbindenden Sommerabends.

Was ist das Politische Nachtgebet?

Das erste Politische Nachtgebet wurde im Oktober 1968 in der Antoniterkirche in Köln gefeiert. Zu den Initiatorinnen und Initiatoren gehörten unter anderem Heinrich Böll, Dorothee Sölle und Fulbert Steffensky. Ziel dieser ökumenischen Gottesdienstform war und ist es, Glauben und gesellschaftliche Verantwortung miteinander zu verbinden sowie aktuelle soziale und politische Themen in den Mittelpunkt zu stellen.

In dieser Tradition steht auch das Politische Nachtgebet in Sigmaringen. Es wird jährlich von der Evangelischen Kirchengemeinde gemeinsam mit dem Bündnis „Vielfalt Gemeinsam Leben“ veranstaltet und lädt dazu ein, gesellschaftliche Herausforderungen im Licht des christlichen Glaubens zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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