Vorlesegeschichten für Kinder, Infoveranstaltungen zu den Themen Migration und Integration und Workshops zu asylrechtlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen standen unter anderem auf dem Programm.

Ein besonderes Highlight war die Filmpremiere „die Käufer der Träume“, ein Werk dreier Studenten, die Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, nach ihren persönlichen Geschichten befragt haben und daraus ein zeitgeschichtliches mediales Werk produzierten. Ebenso erfreulich war die rege Teilnahme am Online-Workshop für Menschen in Duldung, welcher auf Englisch gehalten wurde. Dadurch konnte die Zielgruppe optimal erreicht werden. Der Tag des Flüchtlings in der Sigmaringer Innenstadt, begangen mit einem interreligiösen Gebet und den eindrucksvollen Schilderungen einer Frau aus Afghanistan, war ebenso einer der Höhepunkte der vergangenen vier Wochen.

Bastian Rädle, Integrationsbeauftragter des Landkreises, resümiert: „Am meisten habe ich mich darüber gefreut, dass man endlich mal wieder in den persönlichen Austausch bei den Präsenz-Veranstaltungen gehen konnte – Integration lebt einfach von Begegnungen. Ich möchte mich bei allen Veranstaltern und Interessierten herzlich für ihr Engagement bedanken. Viele Menschen kommen bereits mit der Frage auf mich zu, ob es den Film nochmals zu sehen gibt. Und ja, die Regisseure und ich möchten diesen in so vielen Gemeinden wie möglich im Landkreis zeigen.“

Am Sonntag, den 24. Oktober, wurden die interkulturellen Wochen mit einem bunten Fest der Kulturen auf dem Leopoldplatz in Sigmaringen bei schönstem Herbstwetter gebührend beendet. Hunderte Besucher erkundeten die verschiedenen Angebote an Kulinarik, Information sowie Spiel und Spaß für Groß und Klein.

(Beitrag von Bastian Rädle, Integrationsbeauftragter LK Sigmaringen)